Mittwoch, 18. Juli 2007

(...)

Ich bin phantasielos, ich bin wenig interessant, ich bin langweilig. Zu sagen ich sei schweigsam und still klänge zu, - ich weiss nicht genau - zu erhaben. Ich sitze mit Menschen zusammen und habe nichts zu erzählen. Wenn es passiert, dass ich etwas sage, widerlege, korrigiere oder stelle ich etwas richtig. Vollkommen destruktiv, das weiß ich. Ich nehme und löse in Luft auf. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass alles was ich tue ein destruktives Grundmoment zu haben scheint. Darauf lässt sich nicht auf-, darüber ließe sich einzig etwas abbauen oder ausnutzen.
Vor einer Woche war ich mit sechs Freunden in einer Hütte bei Wuppertal. Am zweiten Abend saßen saßen drei von uns mehrere Stunden lang um ein Feuer. Wir redeten kaum. Um drei Uhr ging ich schlafen und dachte darüber nach, wieviele Worte im Durchschnitt pro Minute gesprochen wurden. Ich tippte auf 0,2 und war mir vollkommen sicher, dass das Nähe sei.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Wenn ich trinke, ist...
Wenn ich trinke, ist der erste Gedanke, der mir kommt,...
Fountain - 6. Sep, 21:34
Ausschnitt aus einer...
Ich erinnerte mich an die Zeit zurück, in der...
Fountain - 5. Sep, 18:17
Zivildienst
Heute war der erste Tag meines neun monatigen Zivildienstes....
Fountain - 3. Sep, 17:36
Altstadt
Ich saß in einem Cafe in der münsteranischen...
Fountain - 8. Aug, 21:03
Das kann schon sein und...
Das kann schon sein und es ist ja auch nicht so, dass...
Fountain - 1. Aug, 11:22

Suche

 

Status

Online seit 3971 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Sep, 21:34

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

Stuff


Emily Bronte
Sturmhöhe.


Nikolai W. Gogol, Fred Ottow
Die toten Seelen.



Judith Hermann
Nichts als Gespenster.


Michail J. Lermontow, Günther Stein
Ein Held unserer Zeit.



Franz Kafka
Das Schloß



Arthur Schnitzler
Sterben

.

"Ich habe meine eigenen Ideen über die Kunst und zwar bestehen sie aus Folgendem: Was die meisten Menschen als fantastisch betrachten, halte ich für das innerste Wesen der Wahrheit. Trockene Beobachtungen alltäglicher Banalitäten betrachte ich schon lange nicht mehr als Realismus - es ist genau das Gegenteil. Ich bin Realist im höheren Sinne es Wortes." - Fjodor M. Dostojewski

Profil
Abmelden
Weblog abonnieren