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    <title>Fountain : Kommentare</title>
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    <title>Fountain</title>
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    <title>Wenn ich trinke, ist der erste Gedanke, der mir kommt, während ich langsam den Rausch...</title>
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    <description>Wenn ich trinke, ist der erste Gedanke, der mir kommt, während ich langsam den Rausch sich nähern fühle, der, dass ich mein Leben hasse. Das ist unbegründet und sehr unreflektiert. Meist Worte, die unbewusst in mir auftauchen und dann trotz allem da sind. Eine Stuinde später denke ich: Würde ich an jedem Abend eine Flacsche Wein trinken, erweiterte sich mein Freundeskreis in kürzester Zet ungemein, denn ich könnte plauschen.&lt;br /&gt;
Ja, in diesem Zustand kann ich mich zeigen. In diesem Zustand kann ich mich den Blicken anderer aussetzen. Und: Alles was ich sehe sind Blicke, meine oder ihre. Das Wort &quot;Blick&quot; ist ein unheimlich unterschätztes, denn definiert sich nicht grundlegend alles durch diese einsame Silbe? Einverstanden, diese Universalität ist übertrieben. Auch blinde Menschen denken und definieren, aber der subjektive Stuss meines Geredes ist mir momentan einzigartig egal. Egal ist mir auch, dass die Fähigkeit des Plauschens, die ich Rotwein trinkend angeblich erlerne und so benenne, viel eher eine Sehnsucht und ein Vermissen ist. &lt;br /&gt;
Jetzt habe ich das Wort gefunden, das beide Absätze zusammenfasst: Suche.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-06T19:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/4232399/">
    <title>Ausschnitt aus einer längeren Erzählung</title>
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    <description>Ich erinnerte mich an die Zeit zurück, in der ich dachte, dass sich vieles vor mir verschlösse und es dauerte einige Tage oder Wochen, bis mir klar wurde, welche Macht diese Riegel und Schlösser beinhalteten. In den ersten sparsamen Nächten in Wüsten, Oasen, an Stränden und ertrinkend am Meer spürte ich, wie sich von Stunde zu Stunde eine neue Geräumigkeit in mir entlud und sich gewaltvoll Platz zu schaffen suchte, um mich durch das Wundern über den hierbei entstehenden Schmerz rastlos zu machen und nervös zu durchwinden. Das stürmende Meer verschlug mich nach wenigen Tagen ebenso, wie der schluckende Treibsand der Wüsten und Strände. In den ersten Wochen blieben Bilder bei mir, nachdem sie mich zielgerichtet angestarrt hatten und eindrangen, doch es schien dann, als vermenge sich jeder Schatten, jeder Lichteinfall und jede Farbe dieser anfangs noch voneinander unterscheidbaren Eindrücke zu einem Einzigen, das das Spezielle mit Allgemeinem vermummte, und zwar so lange bis es die eigenen Augen zu verbergen begann und schließlich kein Stern und überhaupt nichts mehr zu sehen war.&lt;br /&gt;
Doch das alles war ja neu! Also konnte ich formen und zusammenstellen, eine Reihenfolge entwerfen und miteinander verknoten, was ich meinte zu kennen, was überhaupt das Großartigste ist: zu kennen meinen! Wie gut es sich damit leben ließe und wie gut erst zu zweit, wenn sich darin beide gleich wären.&lt;br /&gt;
So wurde alles gleich und gleich wurden auch Zustände, denn sie waren und sind zu wirklich in ihrem Auf und noch wirklicher in ihrem Abgehen. Was ich lernen musste, um mich im Stillstand bewegen zu können, war das Aufnehmen des Unwirklichen, doch diese Lektion war mir eine leichte nach der vorangegangenen. Vielleicht war diese zweite Lektion nur das Ergebnis der ersten und die erste Einsicht war keine ohne die zweite. Alles ist wirklich, nur oft weder greifbar noch erbauend.&lt;br /&gt;
Überhaupt ist das wirklich Wirkliche zwar stets teilweise greifbar, doch nur unsagbar selten modellierbar. Es lässt sich fassen, einverstanden. Nur wie kalt sind diese Steine und schwer, wenn sie groß sind! Und wie wenig errichtend und standhaft, wenn sie klein sind! Ich baue nicht auf Kieselsteinen und trage keine kalten und vor Erschöpfung mich ins Bewusstlose ringende Brocken mehr. Ich musste nur das Gegebene ablehnen, mir selbst eingestehen, dass das von Beginn an Vorhandene zwar bekannt und sichtbar ist, es ihm allerdings an Potenzial fehlt. Nur die Besitzlosigkeit bot jene Macht, die ich suchte. Nein, nicht die Besitzlosigkeit, dies Wort könnte mich in Widersprüche verwickeln. Viel eher ist es die Leere, die man besitzen muss, um das Fiktive potenzieren zu können und die Reihenfolgen und Abläufe komplexer werden zu lassen. Ich fing damit an, anzunehmen, dass gewisse Stühle einer Kneipe mich dazu einluden, mich auf sie zu setzen, um zu warten, bis etwas geschehen sollte. Ich konnte im Laufe eines Abends immer ein paar Worte loswerden und begann den Stühlen zu vertrauen. Vom toten Ding ging ich über aufs Lebendige. Mein Glaube an das Absurde und die Unwahrheit stopfte Fremden sein Wesen ins Maul und ich konnte solange nicht enttäuscht werden, wie diese Fremden ihre Mäuler nicht selbstständig und vor allem mir gegenüber nicht  öffneten. Was dadurch entstand waren keine Bilder, denn ihre Inhalte kamen aus mir und sie hatten mich nicht zielgerichtet angestarrt, sondern ich starrte und schuf. Wie beruhigend die Perfektion dieser Technik war und noch ist, welche im Grunde nur darin besteht, die Mäuler alles Lebendigen zu stopfen, ist unvorstellbar. Nur gehört vielleicht eine geringe Neigung dazu.&lt;br /&gt;
Die Essenz dieser Idee der Gleichgültigkeit ist jetzt, nachdem ich ihre Schöpfung chronologisch dargelegt habe, leicht und in wenigen Worten zusammengefasst. Das Unwirkliche muss als wirklich anerkannt werden. Das Unwirkliche muss auf Wirkliches projiziert werden. Die Projektion als Ganzes wiederum muss als etwas Greifbares behandelt werden, ohne jemals nach ihr greifen zu wollen.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-05T16:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/4225136/">
    <title>Zivildienst</title>
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    <description>Heute war der erste Tag meines neun monatigen Zivildienstes. In den letzten  sechs Monaten meines Lebens hatte ich frei, Urlaub, Ferien, wie man mag. &lt;br /&gt;
Mein erster Arbeitstag begann um zehn Uhr in der Frühe und aufgrund der langen Periode ohne jeden Schlafrythmus war ich sehr übernächtigt. Ich wurde durch das Haus geführt, musste viel warten, nicken und diverse Blätter unterschreiben, was mir die Gelegenheit bot verschiedene Unterschriften auszuprobieren und mich während des Wartens endgültig auf meinen anfänglichen Favoriten festzulegen. So weit, so gut, doch das ständige Lächeln-Müssen den alten Menschen und den mir noch unbekannten Angestellten gegenüber wurde mir schnell unerträglich. Mittagessen: Kohlrabi, die auf jede Art von Gebiss eingestellt zu sein schienen, Mokkapudding mit Sahne, die dieselbe Konsistens wie der Pudding hatte, Kartoffeln, die von innen braun waren, eine faltige Sauce (ja, faltig) und schließlich Steak, das ich nicht esse. Mir hat es geschmeckt. Nach dem Essen eine einstündige Pause. In dem Pausenraum fiel einer Mitarbeiterin mein Leonard Cohen Shirt auf und sie sagte: &quot;Leonard Cohen, habe ich früher auch gerne gehört, aber immer so traurig.&quot; Ich fand für diese AUssage ebenso wenig eine Anwort, wie für das vielfache &quot;Herzlich Willkommen&quot;. Allein einmal dachte ich, dass Will-Kommen etwas euphemisch ist, ganz zu schweigen vom &quot;Herz-lich&quot; und der allgemeinen Tatsache, dass es sich   um ein Altersheim dreht. Welcher Besucher einer solchen Anstalt &quot;Will-Kommen&quot;? Dann führte mich der Hausmeister ein, in den Umgang mit den drei Wagen des Altenheims. Ein Kangoo, ein Iveco und was weiß ich. Abschluss dieses einführenden Kurses des Hausmeisters - der nebenbei malt und mindestens dreißig Bilder in der gesamten Anstalt verteilt hat, die man allesamt auf eine durchsichtige Folie drucken, übereinander legen und auf eine Wand projezieren könnte, ohne das dem Zuschauer der Unterschied zum Motiv eines einzelnen Bildes auffallen würde, kurz sie sehen alle gleich aus - Abschluss dieses Kurses war um 15:15 Uhr. 45 Minuten lang darauf warten, dass die Besucher der Tagespflege in die eben kennengelernten Autos einstiegen. Heimfahren dieser Gäste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Dame: Hoffentlich will mein Mann mich Zuhause noch... ich muss meine Kleidung noch in Ordnung bringen.&lt;br /&gt;
Pflegerin: Ach, sie sehen besser aus als ich. Sehen sie doch mal die Flecken auf meinem Pullover. Hier und hier und hier.&lt;br /&gt;
Alte Dame: Aber das ist doch gut. Viele Flecken zeugen von Reichtum.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
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    <dc:date>2007-09-03T15:08:00Z</dc:date>
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    <title>Altstadt</title>
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    <description>Ich saß in einem Cafe in der münsteranischen Altstadt und trank den Kaffee, den mir die gutaussehende asiatische Kellnerin gegeben hatte, als ich mit der linken Hand - mit der rechten hielt ich die Tasse - in die Innentasche meiner neben mir liegenden Jacke griff. Ich hatte ein sehr abgegriffenenes und zerknicktes Stück Papier gefunden, auf dem in sehr unleserlicher Schrift &quot;die unbegreifbare Macht deiner Hände sucht meine unfassbaren Nebelschwaden zu berühren, doch was ich liebe ist Schönheit und nicht die Person&quot; stand. Ich brauchte lange um zu entziffern, was ich vor einiger Zeit dort notiert hatte. Hinzu kam, dass ich mich nicht im geringsten an diese Zeilen erinnerte. Ich muss betrunken gewesen sein, was nebenbei die schreckliche Handschrift erklärte, doch die Richtigkeit dieser Worte stellte ich deshalb nicht in Frage. Vor ein paar Minuten hatte ich mich etwas in das nette Lächeln der Kellnerin verliebt, das sie mir zuwarf, als sie mir das Wechselgeld in die Hand legte. Gleichzeitig spürte ich, dass ich nicht die geringste Lust hatte sie kennen zu lernen und über ihr Lachen womöglich dunkle Schatten ziehen zu lassen, durch falsche Worte, die aus dem selben Mund dringen könnten, der mich kurz zuvor schmunzeln machte und warm. Also trank ich meinen Kaffee aus und sagte &quot;Tschüss&quot;. Ich trat auf die Strassen der Altstadt und vor den Dom und bemerkte, dass sie mich davon abhielt schnell zu gehen, sie zog an meinem zu elastischen Strang, denn ich bewegte mich zwar noch vorwärts, doch schlich förmlich und wurde, so kam es mir vor, von wilden Menschenmassen überholt, die ich bemitleidete, denn schliesslich liefen sie so ungehalten über das Kopfsteinpflaster, dass ich den Gedanken nicht los wurde, sie hätten sich selber beschnitten. Was mich hält ist erbärmlich, einverstanden, doch noch so viel weniger als es ihr Rennen ist, dachte ich.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-08T18:25:00Z</dc:date>
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    <title>Das kann schon sein und es ist ja auch nicht so, dass mir meine Stille, Ruhe und...</title>
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    <description>Das kann schon sein und es ist ja auch nicht so, dass mir meine Stille, Ruhe und Gleichgültigkeit vielen Dingen gegenüber nicht gefallen würden. &lt;br /&gt;
Meintest du &quot;Ein altes Erlebnis&quot;?</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-01T09:22:58Z</dc:date>
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    <title>Das ist leben, du bist voller leben, halt nur auf einer ganz anderen Ebene als die...</title>
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    <description>Das ist leben, du bist voller leben, halt nur auf einer ganz anderen Ebene als die meisten. Ich fand die kurze ehrliche Geschichte verdammt gut. Die Musik wofür du dich interessierst, die Musik die du komponierst sagt mir dass du lebendiger bist als die meisten die in deinen Augen lebendig und Eloquent sind. &lt;br /&gt;
Just keep cool and go ahead pal.</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-31T19:39:00Z</dc:date>
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    <title>(...)</title>
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    <description>Auf der Bühne sentimentale Musik &lt;br /&gt;
über den Tod eines Vaters, &lt;br /&gt;
doch mich interessierte die hübsche &lt;br /&gt;
schwarzhaarige Kellnerin, &lt;br /&gt;
über deren Vater &lt;br /&gt;
Mir jedes Wissen fehlt. &lt;br /&gt;
Aber ein Gesicht.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-25T21:02:00Z</dc:date>
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    <title>(...)</title>
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    <description>Ich bin phantasielos, ich bin wenig interessant, ich bin langweilig. Zu sagen ich sei schweigsam und still klänge zu, - ich weiss nicht genau - zu erhaben. Ich sitze mit Menschen zusammen und habe nichts zu erzählen. Wenn es passiert, dass ich etwas sage, widerlege, korrigiere oder stelle ich etwas richtig. Vollkommen destruktiv, das weiß ich. Ich nehme und löse in Luft auf. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass alles was ich tue ein destruktives Grundmoment zu haben scheint. Darauf lässt sich nicht auf-, darüber ließe sich einzig etwas abbauen oder ausnutzen.&lt;br /&gt;
Vor einer Woche war ich mit sechs Freunden in einer Hütte bei Wuppertal. Am zweiten Abend saßen saßen drei von uns mehrere Stunden lang um ein Feuer. Wir redeten kaum. Um drei Uhr ging ich schlafen und dachte darüber nach, wieviele Worte im Durchschnitt pro Minute gesprochen wurden. Ich tippte auf 0,2 und war mir vollkommen sicher, dass das Nähe sei.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-18T14:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3521287/#4027145">
    <title>naaa, ich glaube nicht dass sich das bloggen lohnen muss oder besser gesagt es kommt...</title>
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    <description>naaa, ich glaube nicht dass sich das bloggen lohnen muss oder besser gesagt es kommt drauf an wie man &quot;lohnen&quot; definiert. Ich veröffentliche meine Geschichten weil ich daran spass habe, ich mag das schreiben. Wenn ich das ganze genauso schnell und komfortabel aufs papier bringen könnte hätte ich vielleicht nicht gebloggt. Ich schreibe wann und soviel ich lust habe, ganz egal ob meine Ergüsse jemanden interessieren oder nicht.</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-02T19:32:51Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3521287/#4016593">
    <title>Danke für die netten Fragen. Du hast mich motiviert hier wieder anzufangen. Hab mich...</title>
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    <description>Danke für die netten Fragen. Du hast mich motiviert hier wieder anzufangen. Hab mich längere Zeit gefragt, warum ich meine Geschichten hier veröffentlichen sollte, sie nicht für mich behalten sollte? Aber ich glaube, schon um solche Bekanntschaften zu machen, lohnt es sich. Danke.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-29T14:57:27Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/4016582/">
    <title>Ein altes Erlebnis</title>
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    <description>In der Stadt laufe ein Irrer umher, erzählte man sich und mir kam nichts anderes als &quot;was für ein Unsinn&quot; in den Sinn. Überall liegt jetzt dieser Geruch und schwebt dieses Omen der Angst, der Schweiß der Besinnungslosen, umher. Ich bin nur ein Gast in dieser Stadt und den gefürchteten Fremden lernte ich ebenso gern kennen, wie den wohl bekannten Heimischen.&lt;br /&gt;
Im Zug hierher schaute ich vielen schönen Mädchen in die Augen, einige von ihnen schauten in meine, andere aus dem Fenster. Ich weiß nicht, welche dieser beiden Möglichkeiten ich als angenehmer und nachvollziehbarer einstufen sollte. Was hätte ich verpassen können, während ich aus dem Fenster schaute? Ein Versprechen niemals.&lt;br /&gt;
Vor zwei Jahren war ein hübsches blondes Mädchen auf derselben Wiese mit mir und vielen anderen. Sie war größer als ich, ihr Haar war durch Haarlack chaotisch aufeinander gelegt worden und sah daher matt aus, ihr Gesicht wurde dadurch allerdings noch schmaler und die Augen noch umfangreicher. Der Abend war bisher ausnahmslos ernüchternd verlaufen, ich sprach mit Unbekannten und ihre Geschichten waren weder interessant, noch ähnelten sie meinen. Also ging ich zu einem etwas abgelegen Anhänger und nahm mir eine Flasche Whiskey. Das war Diebstahl, denn ich hatte nicht einmal Eintritt bezahlt. Als ich zurück zur Menge gehen wollte, war ich betrunken und mir kam das eben beschriebene Mädchen entgegen. Im übrigen war ich noch damit beschäftigt mir mein Shirt wieder anzuziehen, da ich es unbeobachtet hinter dem Anhänger stehend ausgezogen hatte. Es war ein warmer Sommerabend. Ich weiß nicht mehr, wie wir ins Gespräch kamen, ob sie mich oder ich sie ansprach, nicht einmal, ob wir überhaupt miteinander sprachen, bevor wir anfingen uns zu küssen.Vor dem Anhänger wurde es ihr allerdings schnell zu licht und daher bewegten wir uns erst zurück zu meinem vorherigen Platz, dann hinter einen hinter dem Anhänger stehenden Trecker. Wir befanden uns am Waldrand. Mein Shirt zog sie mir wieder aus, genau wie ich ihres. Wir fassten uns an, küssten uns und unsere Hände berührten schliesslich die Genitalien des anderen, ohne die Hose des anderen auszuziehen. Unsere Hände quetschten sich zwischen der leicht geöffneten Hose und dem Körper des anderen hindurch, das Ganze stehend. Worauf es für uns beide hinauslief, war mir klar, bis sie fragte: &quot;Soll ich dir meine Telefonnummer geben und wir treffen uns morgen wieder, denn die Leute mit denen ich hier bin, wollen gleich fahren.&quot; Ich hörte mich &quot;das ist mir egal&quot; sagen. &quot;Das ist dir egal, Fountain?&quot; Jetzt fiel mir auf, dass sie meinen Namen kannte. Sollte ich etwa auch ihren wissen müssen? Sie nahm ihre Sachen, zog sich an und ging. Ich tat dasselbe und ging einen Meter hinter ihr zurück zur Menge. &lt;br /&gt;
Ich setzte mich an einen Lagerfeuerkreis und bemerkte, dass mir kalt gewesen war. Nach einiger Zeit, setzte sie sich mir gegenüber in den Kreis, sodass in der Mitte unserer Blicke die Flammen leuchteten. Sie waren so hell, ich konnte sie kaum erkennen und hätte ich sie zuvor nicht kennengelernt, hätte ich ihr Gesicht wahrscheinlich nicht einmal in Ansatz erkennen können, keinen Blitz ihrer Augen erahnen können.&lt;br /&gt;
Diese Blitze durchzucken mich nach zwei Jahren noch. Heisst das, dass mir ihre Frage nicht egal war? Leider nein. Meine Antwort war ehrlich und richtig, nur Willkür und Sehnsucht sind hinterhältig, oft gar rachsüchtig. Vor ein paar Monaten sah ich sie einer Cafeteria wieder. Wir lächelten uns an und sagten &quot;Hi&quot;, mehr nicht, es hätte auch keinen Sinn gehabt. Ich schätze, ich könnte jederzeit ihre Adresse in Erfahrung bringen, mich in den Zug setzen und sie besuchen. Aber schon die Zugfahrt raubte mir alles wieder. Ich höre nur und sehe. Handeln ist das nicht.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-29T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3521287/#4005355">
    <title>Wie gehts dir mein Freund? Gibts dich noch?</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3521287/#4005355</link>
    <description>Wie gehts dir mein Freund? Gibts dich noch?</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-27T17:35:07Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3521287/">
    <title>Unbeobachtet</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3521287/</link>
    <description>Was uns lebendig hält:&lt;br /&gt;
Der Geist der uns zerstört.&lt;br /&gt;
Was vor Verzweiflung stellt:&lt;br /&gt;
Ein Körper uns gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schreien beide Namen,&lt;br /&gt;
Der Eine weiß ihn nie:&lt;br /&gt;
Der Geist möchte tief graben,&lt;br /&gt;
Ein Loch für Lethargie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hülle rennt samt Kralle,&lt;br /&gt;
Sucht geifernd was gefällt.&lt;br /&gt;
So gräbt der Geist die Falle&lt;br /&gt;
In die der Körper fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horizontal; vertikal&lt;br /&gt;
Sie treffen sich am Boden:&lt;br /&gt;
Zertrampelt der Gemahl,&lt;br /&gt;
Die Braut kommt nicht nach oben.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-03T11:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3494310/">
    <title>Stadtrand</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3494310/</link>
    <description>Das Fenster, der Nebel, die Wolken,&lt;br /&gt;
Die schwere Heizungsluft im Raum&lt;br /&gt;
Ergaben den Stadtrand und wollten&lt;br /&gt;
Jeden Eindruck erdrücken und klau&apos;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese scheinbar klebende Masse&lt;br /&gt;
Nahm die ganze Stadt in sich auf:&lt;br /&gt;
Die Häuser, die Lichter, die Strasse&lt;br /&gt;
Ein unbeweglicher Flusslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt, doch dringt nicht ein.&lt;br /&gt;
Verklebt, doch bindet nicht.&lt;br /&gt;
Zieht Fäden zwischen Rinnstein,&lt;br /&gt;
Dem Traumgesicht, der Wolkenschicht.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-29T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3458620/">
    <title>Mädchenchor in Babel</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3458620/</link>
    <description>Alles lag so offen vor&lt;br /&gt;
Schien so klar, so ganz durchschaubar.&lt;br /&gt;
Für die Ohren sang ein Chor,&lt;br /&gt;
Während auch das Auge zusah&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusah wie der Mädchenchor&lt;br /&gt;
Wunderhübsch mit roten Augen&lt;br /&gt;
Sich in Melodien verlor,&lt;br /&gt;
Süß, und grün, und wirr wie Trauben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Zungen gleichzeitig&lt;br /&gt;
Worte formten für die Ohren.&lt;br /&gt;
Zwiegespalten, beidseitig&lt;br /&gt;
Gingen Einheit, Zweck verloren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles lag so offen dar,&lt;br /&gt;
Für Das Ohr und für Das Auge.&lt;br /&gt;
Nur davor ist nichts durchschaubar&lt;br /&gt;
Und Verstehen ist nur Glaube.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-20T19:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3436880/#3457024">
    <title>Der erste Absatz ist schon komplex und auch wohl nicht abwendbar. Der zweite ist...</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3436880/#3457024</link>
    <description>Der erste Absatz ist schon komplex und auch wohl nicht abwendbar. Der zweite ist eher ein Einschub, eine Ergänzung. Etwas das erschwerend hinzukommt.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-20T13:36:54Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3436880/#3454369">
    <title>Ist das ganze wirklich so komplex oder liest sich das nur so an?</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3436880/#3454369</link>
    <description>Ist das ganze wirklich so komplex oder liest sich das nur so an?</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-19T20:52:28Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3436880/">
    <title>Irgendwo zwischen den Erwartungen anderer und einer hauptstadtgrossen Peripherie...</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3436880/</link>
    <description>Irgendwo zwischen den Erwartungen anderer und einer hauptstadtgrossen Peripherie - bestehend aus den eigenen Erwartungen an die eigene Person - zu stehen, stört ungemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mensch K. verwirrt mich. Schon lange war das nicht mehr so. Ich stehe dazwischen.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-14T21:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3345612/">
    <title>[......]</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3345612/</link>
    <description>Manchmal müssen Menschen sich solange an &lt;i&gt;alles&lt;/i&gt; erinnern, dass sie eine Woche lang nicht schlafen. Dann beginnen sie zu zittern. Und sie erinnern sich auch nicht an &lt;i&gt;alles&lt;/i&gt;, sondern nur an ein erbärmliches und zumeist schmerzhaftes Detail. Ein Verlassen-Werden, ein Angefasst-Werden oder ein Hoffentlich-Irgendetwas-Werden. Und dann vielleicht Baldrian, vielleicht ein Tee, vielleicht ernsthaftere Medikamente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie konnte niemals etwas erfinden, es wurde ihr &lt;i&gt;gegeben&lt;/i&gt;, gezwungenermaßen. Entweder schon immer von alleine gefangen, oder durch irgendwelche Schweine in sich selbst eingeschlossen worden? &quot;Ich habe die ganze letzte Woche davon geträumt.&quot; &quot;Wovon.&quot; &quot;Das weißt du ganz genau.&quot; Ja, stimmt.&lt;br /&gt;
Dann liegt sie da, ich schaffe es nicht die ganze Nacht wach zu bleiben, irgendwann werden die Lider so schwer, aber wann immer ich aufwache, sie liegt wach. Gelegentlich hektische Bewegungen, als Ausdruck eines gewissen Selbsthasses, unbegründeterweise. Gelegentlich ein ca. einminütig anhaltendes Zittern, im Gegensatz zu den hektischen Bewegungen beinahe subtil. Verständlicherweise: &lt;i&gt;Ich bin gerade aufgewacht, mitten in der Nacht.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es nervt mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schlimmste. Es wurde ihr doch von aussen angetan, es wurde ihr &lt;i&gt;gegeben&lt;/i&gt;, gezwungenermaßen. Heute Nacht schläft sie wieder in einer anderen Stadt, in ihrer Stadt, in der es diese erbärmliche, widerwärtige Ecke gibt, in ihrer Wohnung, in ihrem Bett. Noch eine Woche ohne Schlaf kann sie nicht schaffen, das ginge ganz einfach nicht. Das freut mich.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-20T20:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3311517/">
    <title>Ich weiß es nicht</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3311517/</link>
    <description>Die Decke war vertäfelt. Viele dunkle schmale Holzbretter lagen nebeneinander, eines überdeckte ein anderes, das Nächste wurde von dem Vorhergehenden bedeckt. Anhand dieses Schemas wurde die gesamte Decke verhüllt und der gesamte Raum erhielt etwas Mysteriöses. Warum hält man es für nötig sich eine solche Arbeit zu machen? Mich interessierte welche Oberfläche zum Vorschein käme, schaute man hinter diese hölzerne Hülle, fragte sich die Dame während sie darauf wartete, dass ihr Begleiter mit den Getränken wiederkehren würde. Sie starrte den Tisch an, an dem sie saß und die klebrigen kreisrunden Flecken die die Gläser anderer Menschen verursacht hatten. Sie strich mit Mittel- und Zeigefinger hinüber. Zuerst sich herantastend und förmlich spähend, später mit sicherer Bestimmung und Kreise ziehend. Bilder stiegen empor, daran wie sie vor einigen Jahren eine Tasse Kaffee auf ihrem Zimmer hatte stehen lassen, sie erst nach Tagen, vielleicht erst nach einer Woche in die Küche getragen und gespült hatte, um, in ihr Zimmer zurückkehrend, einen ähnlichen, bloß kreisrunden Fleck zu bemerken und zu denken: Hätte ich sie stehen lassen wäre dieser Klecks vielleicht niemals entstanden. Nun machte dieser Fleck, auf diesem Tisch in diesem Laden allerdings Sinn, denn sie strich doch seit einigen Sekunden darüber und vertrieb sich die Zeit auf eine harmlose Art und Weise. Mit dem Kaffe war es vielleicht ähnlich, dachte sie. Sie hatte den Plan gefasst ihr eigenes Glas exakt auf diesen Kreis zu platzieren, demnach hoffte sie zur gleichen Zeit der Umfang ihres Glases werde derselbe sein, denn andernfalls wäre ihr Plan zunichte gemacht. Wird er es bemerken? Wahrscheinlich nicht, jedoch gegebenenfalls er bemerke es wirklich nicht, wäre es möglich es falle ihm erst dann auf, wenn ich es zum Trinken wieder anhebte. Er wird denken ich habe diesen Fleck zu verschulden und ich hätte bereits etwas verschüttet. Eventuell erzähle ich ihm von meinem Plan.           &lt;br /&gt;
Er trat mit zwei Getränken in den Händen an den Tisch zurück. Sein Blick besaß ein gesund ausgewogenes Maß zwischen Gleichgültigkeit und zärtlicher Aufmerksamkeit. Er stellte die Gläser auf den Tisch: Sie sah erst spät vom Tisch auf, hatte ihn daher erst kurz vor dem Erreichen des Tisches erblickt, was sie überraschte und gewissermaßen verwirrte. Denn ihr Plan war es, ihr Glas mithilfe ihrer Hände in Empfang zu nehmen, um es, wie sie es sich gewünscht hatte, unbemerkt auf den klebrigen Kreisabdruck vor sich zu stellen. Nun musste sie umdenken, um es entweder nach dem ersten Nippen oder schon vorher durch langsames Verschieben auf den ersehnten Platz zu manövrieren. Sie entschied sich zaghaft zu kosten und nach Abschluss dieses Vorganges das Glas an dem angestrebten Standort zu hinterlassen. Er war nichts ahnend und ebenso wenig bemerkte er irgendetwas. Sie allerdings bereute ihr Vorgehen schon nach kürzester Zeit: Es ging zu schnell. Dabei wollte ich doch von meinem Vorhaben erzählen. Nun lebte sie in beständiger Angst, da sie nicht wusste was und wie viel ihr Begleiter bemerkt hatte, was er darüber denken würde und wie sie antworten solle, fragte er nach dem Fleck und dem abermaligen Platzieren auf exakt diesem Platz. Nichts von alldem war ihrem Begleiter tatsächlich aufgefallen und selbst wenn, es hätte ihm lediglich zugesagt, da er vor wenigen Wochen erst mit einem befreundeten Verwandten darüber redete, wie sehr er es hasse wenn Kellner benutzte Tische gleich nach dem Verlassen des Raumes säuberten, da er sich bei einem solchen sterilen Verhalten eher in einer Arztpraxis, als in einem Cafe fühle und es ihn beinahe anekle, zu sehen wie ein in Spülmittel getränkter Lappen die Oberfläche einweicht, auf welcher sein Getränk in wenigen Minuten stehen werde. Getränke- und Speisereste auf dem Tisch zu hinterlassen, erschien ihm hygienischer zu sein als chemische Säuberungsmittel zuerst auf der Tischplatte vorzufinden, dann an den Fingern und schließlich durch ein Missgeschick möglicherweise im Mund. Jedenfalls ist aus diesem Gespräch unweigerlich zu schließen, dass ihm das Wertschätzen solcher Getränkereste sympathischer gewesen wäre, als eine Beschwerde über dieselben.           &lt;br /&gt;
Die allgemeine Lautstärke des Raumes - die vielen Menschen die sich aus ihren Heimen aufmachten, um zu reden und Fremde durch Gespräche kennen zu lernen, nahmen aufeinander nicht Rücksicht und so peitschte eine Gruppe eine andere auf, die begleitende Musik gab ebenso ihren Beitrag hinzu  diente den beiden als Anonymität bietendes Gewand, dass schwarz über ihnen hing, sie gemeinsam einkleidete, von den anderen separierte und ihnen gewissermaßen Raum gab. Diese beiden jedoch wurden in Anbetracht dessen eher verlegen, als das sie ihre Ungestörtheit für ein ehrlich persönliches Gespräch nutzten, denn ihre so entstandene Einsamkeit entsprach nicht dem, was beide sich erhofft hatten, nämlich in Gesellschaft zu sein. So unterhielten sie sich zwar angeregt, dachten währenddessen jedoch trotzdem in eigenen Welten, an eigene Erinnerungen. Nach etwa einer halben Stunde auf ihren Plätzen, äußerte Madame sie müsse die Toilette aufsuchen. Sie verließ den Tisch ohne zu wissen in welche Richtung sie sich zu bewegen hatte, denn bei dem Eintreten in diese Räume hatte sie wieder vergessen darauf zu achten wo sie zu späterer Stunde ein dementsprechendes Örtchen finden könnte. Nicht zum ersten Mal machte sie sich Vorhaltungen und schwor sich denselben Fehler nie wieder zu begehen. Selbstverständlich war ihr klar das es sich nicht um ein weit reichendes und schwerwiegendes Problem handelte, und das diese von ihr so titulierte Nachlässigkeit, von der Mehrzahl der Besucher solcher Bars eher als Neurose oder ein übertriebenes Gefühl von Unsicherheit an fremden Orten bezeichnet worden wäre, doch sah sie ebenso wenig ein, warum das Ausschau-Halten nach einer Toilette bei erstmaligen Betreten einer Bar etwas Verurteilenswertes sein sollte. An diesem Abend hatte sie also das Ausspähen des Raumes während des Eintretens vergessen, weshalb sie nun für alle anderen Besucher ersichtlich etwas hilflos aussah, zudem ihre Auffassungsgabe bereits durch den Alkohol getrübt war, denn sie vertrug nicht viel. Selbstverständlich fand sie eine Toilette, entleerte ihre Blase, wusch sich ordnungsgemäß die Hände und begab sich irgendwann auf den Rückweg zu ihrem Tisch, an welchem sie unerwartet eine fremde Person sitzen sah: Es handelte sich um eine weibliche Person mit unscheinbarem Äußeren, ohne das man von unattraktiv hätte reden können, schließlich trugen ihre verwaschenen Kleider und der allgemein verrauchte und daher neblige Zustand des Raumes, eher zu diesem unscheinbaren Äußeren bei, als es ihr eigentlich hübsches Gesicht tat. Jung sah sie aus und unverbrauchter, als die dem Leser bereits bekannte Dame, doch bedeutete weder dieses jung noch jenes indirekte verbraucht irgendeine Wertung, da dieses jung einem kindlich verdächtig nahe kam und jenes verbraucht einer anziehenden Reife glich. Irgendeine Bekanntschaft, dachte Madame und versuchte ihrem Gesicht den überraschten und unvorbereiteten Ausdruck durch ein beiläufiges und gleichzeitig fragendes Hallo zu nehmen. Der Herr stellte den Damen die jeweils andere vor und fing erst jetzt an zu überlegen, wie er beiden das rechte Maß an Aufmerksamkeit zukommen lassen sollte, ohne der einen oder der anderen vor den Kopf zu stoßen, wobei hätte er sich entscheiden müssen sozusagen einer von beiden bewusst vor den Kopf zu stoßen, beide Damen gleichviel Gewicht besäßen, ihm die Verletzung der einen ebensoviel oder wenig bedeutete, wie der Verletzung der anderen. Man mag an dieser Stelle denken: Aber dann bedarf es doch der Überlegung, wie  beiden Damen das rechte Maß an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen war, nicht. Natürlich war diese Frage seinerseits berechtigt, denn es handelte sich bei seiner Überlegung um Schadensbegrenzung, oder um bei einem mehr humanen Ton zu bleiben, um Diplomatie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[]</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-12T14:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3292756/">
    <title>[....]</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3292756/</link>
    <description>Lauwarmes Wasser einlassen, in die Badewanne. Das Wasser laufen lassen und die Zeit nutzen. Eine Kerze holen, ein Buch und eine CD, gewissermaßen minimalistisch. Sich ausziehen und einlegen. Erst jetzt heisses Wasser einlaufen lassen. So heiss wie möglich. Bis der gesamte Raum neblig wird. Erst nur da liegen, dann das Buch zur Hand nehmen. Seite für Seite wird der Schweiss auf der Stirn mehr. Das muss so sein. Ca. 20 bis 30 Seiten, das reicht. Der Untergeher. Sigur Ros und unwillkürlich Luft ausstoßen. Der Schweiss wird unerträglich und das Bedürfnis sich zu waschen dementsprechend ausgeprägter. Das Buch aus den Händen legen und sich waschen. Rasieren und die Wanne verlassen. Zuerst das Licht anmachen, denn die Romantik muss aufhören nachdem man das Wasser verlassen hat. Abtrocknen und anziehen. Das Bad verlassen und sich mit nassen Haaren ein Glas Rotwein in ein Glas schütten. Das vorhergegangene Schwitzen und der leere Magen erleichtern es dem Wein seine beruhigende Wirkung zu verbreiten. Auf das Bett legen, das Glas  neben sich stellen und weitere Seiten lesen. Das Buch ist durch. Trotzdem nicht müde, oder vielleicht daher. Etwas schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es ist nie wirklich richtig&quot;,&lt;br /&gt;
Denke ich morgens nach dem Aufstehen.&lt;br /&gt;
&quot;Doch nicht wichtig falls es falsch ist.&lt;br /&gt;
Einem Vorgang, einem Zyklus nachgehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich berührte und drückte den Wecker&lt;br /&gt;
Im Zehn-Minuten-Takt, den ganzen Tag.&lt;br /&gt;
Von sechs Uhr zehn bis null Uhr zwei.&lt;br /&gt;
Dazwischen, nur im Traum etwas Zweierlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde morgens nach dem Aufstehen,&lt;br /&gt;
Vor dem Einschlafen hellwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht funktional. Im Gegenteil. Gedanken schwirren ungesteuert umher, wie geflügelte Piranhas, oder auch anderes Getier. Die Finger spielen mit den Haaren, knoten, drehen und sreicheln. Das stört, irgendwann.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-07T18:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3224911/#3258187">
    <title>Vielen, vielen Dank. Und das bei deinem Musikgeschmack, der mich z.B. hat Albinoni...</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3224911/#3258187</link>
    <description>Vielen, vielen Dank. Und das bei deinem Musikgeschmack, der mich z.B. hat Albinoni lieben lernen.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T20:39:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3224911/#3258130">
    <title>Excellent. Hat mir sehr gut gefallen</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3224911/#3258130</link>
    <description>Excellent. Hat mir sehr gut gefallen</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T20:29:57Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3252840/">
    <title>Ein &apos;Wohnzimmer&apos;:</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3252840/</link>
    <description>Auf kalten und nackten Fliesen liegt ein haariger Teppich, dessen sichtbare Oberfläche aus etwa drei bis vier Zentimeter langen Fransen besteht, die eng an eng beieinander liegen und dessen auf den Fliesen aufliegende Oberfläche zu einer beinahe glatten und ebenen Fläche geknüpft ist. Neben seinen rotfarbenen Fransen verleihen auch die unzähligen, schon lange Platz genommenen Hundehaare ihm das Adjektiv &apos;haarig&apos;. Im Zimmer steht auf einem Tag und Nacht brennenden Ofen ein Porzellangefäß, gefüllt mit einer aus Wasser und Minzöl bestehenden Flüssigkeit. Sie verbreitet einen Geruch, der einem Saunaaufguss verblüffend ähnelt, obwohl es doch nicht im Entferntesten so warm ist, jedoch angenehm. Bewegte man seine Nase wenige Dezimeter nah an diesen Teppich, an wenige &lt;i&gt;Zentimeter&lt;/i&gt; sei gar nicht zu denken, so erlebte der Prüfling etwas Unerwartetes, besser gesagt er bemerkte einen hoffentlich unbekannten Geruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Gestalt des Duftes stellen die ihren Besitzer seit geraumer Zeit abhanden gekommenen Hundehaare. Selbst als sie noch fester Bestandteil eines Felles waren, wurden sie durch nichts anderes als Sabber gesäubert und so riecht es nach ungewaschenem Tod, einem geliebten Haustier und stundenlangem Schlaf, welcher in der Regel erst durch die Heimkehr des Herrchens beendet wurde, welche wiederum mit steigendem Alter des Hundebesitzers ebenfalls immer später wurde, karrierebedingt. Jedoch ist neben diesem tierischen Aroma auch etwas konservierte Minze aus einem alten klebrigen Glasgefäß, welche in das eben erwähnte Porzellangefäß gefüllt wurde, der stechende Geruch von trockenem und langsam verbrennendem Holz und der modrige und langsam sich fest einnistende Staub zu bemerken. Das alles vermengt sich, und würde man auf dem Teppich liegend einen kalten Kaffee trinken, ohne während des Trinkens in die Tasse zu starren, so könnte man kurzzeitig denken man trinke Blut. Man würde daraufhin einen Blick in die Tasse werfen und feststellen, Kaffee ist schwarz oder gelegentlich milchig braun, und so oder so: man weiß doch gar nicht so recht wie Blut überhaupt schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor drei oder vier Jahren stand ein schwerer, zwar eigentlich eichener, jedoch ebenholzfarbener Tisch auf diesem Teppich. Nicht für lange Zeit, nur einige Monate. Sein Gewicht verteilte sich auf vier Tischbeine und wurde durch das Abstellen gewisser Gegenstände auf ihm, zum Teil stark vergrößert. Ob auf der Tischplatte gearbeitet oder gegessen wurde, sein Besitzer neigte stets dazu die Ellbogen auf ihr abzulegen und daher reichten diese wenigen Monate aus, um bis zum heutigen Tag vier kreisrunde Abdrücke hinterlassen zu haben, in denen fest eingedrückt die abgestorbenen Hundehaare an Sichtbarkeit zunehmen.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-29T19:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3224911/">
    <title>Was Der Wind Unweigerlich Davonweht</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3224911/</link>
    <description>Der Wind der letzten Tage und insbesondere ein Spaziergang während des sogenannten &quot;Orkans&quot;, sorgten dafür das ich weniger schrieb - warum auch immer - und mehr Musik komponierte. Ach, wie dem auch sei, hier das Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.imregen.de/Was_der_Wind_Unweigerlich_Davonweht.mp3&quot;&gt;Was Der Wind Unweigerlich Davonweht&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-23T18:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3180554/">
    <title>Marsch zu später Stunde</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3180554/</link>
    <description>Von weitem schlug die Kirchuhr Eins, demnach ein einziges Mal. Wahrscheinlich schläft der Mensch im Allgemeinen gerade deshalb zu dieser Uhrzeit, da laut tönende Glocken zu dieser Zeit eher lakonisch klingen als um, sagen wir einmal 16 Uhr oder 22 Uhr. Keine Frage, wer soll bei einem solchen Geräuschpegel einschlafen können? Es bietet sich daher logischerweise an, gegen 24 Uhr zu einem Ende, das Womit soll außer Acht gelassen werden, zu kommen, um desto näher die Zeiger gen Eins sich richten bettfein dazustehen und die sich dann bietende Ruhe auszukosten.&lt;br /&gt;
Dieser Logik Folge leistend befand sich ein junger Herr auf seinem Heimweg, kam von einem Treffen mit Freunde, setzte einen Fuß vor den Nächsten und sinnvoll regelmäßig aufgestellte Straßenlaternen beleuchteten seinen Körper hinreichend. Störend wurden die Lichter erst, kamen Autoscheinwerfer hinzu. Vergaßen die Lenker dieser Autos jedoch zusätzlich ihre Fernlichter zu dimmen, was in Anbetracht eines einzelnen Menschen auf einem die Strasse nicht direkt betreffenden Bürgersteig keine Seltenheit war, wurden Intensität und die damit einhergehende sowohl blendende als auch entmystifizierende Wirkung des Lichtes lästig, und einem durch den bereits länger andauernden Fußmarsch an die Dunkelheit gewöhnten Auge, beinahe kränkend. Allerdings hörte man in einer zum Teil unbewohnt anmutenden Gegend wie dieser, ein Auto bereits von weit entfernt sich schleichend nähernd, wodurch ein abgeschieden spazieren gehender Herr sich auf stetig heller werdende Einflüsse einstellen konnte, mit Beobachtung durch elektrisches Licht gleichsam rechnen konnte. Während er auf dem Trottoir ging, kamen regelmäßig Lichter näher, wurden stärker und schließlich seine Umgebung bestimmend, blendeten ihn oder wurden ausfallend und verschwanden ebenso gleichmäßig wie sie gekommen waren. So beunruhigend das Aufkommen war, war das Verschwinden beruhigend, demzufolge waren beide Vorgänge sinnvoll, einander bedingend und so gleich wie der jeweils Andere. &lt;br /&gt;
Zwar sah er wohin auch immer er schaute Häuser, doch verliehen sie dem Bild das sich seinen Augen bot mehr einen gespenstischen und verdorrten Ausdruck, als es von Menschen unbewohnt ländliche Felder oder ein durchweg dunkler Wald tun würden. Winterliche Äcker ließen an tierisches Zusammenleben denken, an sich sammelnden Regen oder man hörte den Wind frei pfeifen. Diese Art von Stadt jedoch schien für einen Einzelnen tödlich zu sein. Sie gab dem Denken feste Spielregeln und Themen vor. Die Höhe der Fenster besaß ein ausgeprägtes Maß an Boshaftigkeit. Zu hoch um die Inneneinrichtung der Zimmer beobachten zu können, um Menschen auf Couches oder Stühlen sitzen zu sehen, um mehr als die schnell wechselnden Farben eines Fernsehers zu erkennen. Hinter den meisten Fenstern jedoch war es ausschließlich schwarz. Zuerst ein schwarzes Fenster, dann noch eines, noch eines, ein Nächstes war durch Rollläden in Sicherheit gebracht worden, zur Abwechslung ein Fenster das einen laufenden Fernseher inmitten des Raumes verriet, wieder drei, vier schwarze Fenster und ein Fenster hinter dem Vorhänge sichtbar waren, bevor ein Auto zuerst hörbar, dann durch seine Scheinwerfer sichtbar wurde und dieses letztere Fenster spiegelnd machte; die Vorhänge verschwanden. Die Verglasung der Häuser verhielt sich genauso wie die Verglasung der Autos. Sie sprach nicht ein Wort, ließ auf nichts schließen. Fahrer waren nicht wahrzunehmen, lediglich matte Wände die sich bewegten. Diese Wände waren programmiert und besaßen Ziele, kamen von einem und fuhren zu einem anderen Ort, um dort Aufgaben zu erledigen oder sich auszuruhen und Kraft zu sammeln, welche sie unabdingbar zu einem späteren Zeitpunkt benötigen würden. Vielleicht etwas essen oder trinken. Dann schlafen. Sie hatten einen anderen Rhythmus als das was sich hinter ihren Wänden, hinter Mauern, Türen und Rollläden niederließ. Inzwischen war es Ein Uhr und Fünfzehn Minuten, eine nachtschlafende Uhrzeit. Verständlicherweise hatte man wenig zu erwarten, es war doch auch schon dunkel und zu spät. Als er in seinem Bett lag, schlief er ein. Das Treffen war wie er es erwartet hatte und der Heimweg den er zu Fuß hatte zurücklegen müssen, war kürzer als er gedacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Anmerk.: Heute, einen Tag später, hasse ich diese Worte. Völliger Mist.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-13T19:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3169277/">
    <title>Wir haben darüber geredet</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3169277/</link>
    <description>Wenig gebannt, dafür sentimental,&lt;br /&gt;
wenig galant, dafür zum zehnten Mal&lt;br /&gt;
sagtest du, du hättest keine Lust mehr&lt;br /&gt;
Und ich &quot;dann lass es doch bleiben&quot;;&lt;br /&gt;
&quot;Nein, das wäre nicht fair&quot;, oder so ungefähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erzähltest von früher, &lt;br /&gt;
von einem selbst aufgenommenen Hörspiel.&lt;br /&gt;
Die beste Freundin von damals&lt;br /&gt;
Sei was dir beim letzten Anhören missfiel.&lt;br /&gt;
Jedoch was dir gefiel seien die Ideen an sich.&lt;br /&gt;
&quot;Und das in dem Alter&quot;, &lt;br /&gt;
Ich glaube ich fand&apos; es schon ganz okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erzähltest von heute,&lt;br /&gt;
Davon was du dir wünschst.&lt;br /&gt;
Vielleicht zwei kleine Hamster die dich erinnern?&lt;br /&gt;
An Freiheit und Zusammenleben, doch viel mehr&lt;br /&gt;
An Belanglosigkeit und daran klein bei zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__________________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sagst das Leben sei lang&lt;br /&gt;
Es könne so viel passieren,&lt;br /&gt;
Ich denke: &quot;was passieren kann&lt;br /&gt;
Wird trotzdem keinen Inhalt transportieren.&quot;&lt;br /&gt;
Was im Großen und Ganzen schon ganz okay ist.&lt;br /&gt;
Man geht ein Stück weit gemeinsam und kennt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erzähltest von Plänen, irgendein Grundriss&lt;br /&gt;
Von dem was nach dem sein wird, was zurzeit ist:&lt;br /&gt;
Du hättest zwar Lust, doch dir fehlte die Zeit,&lt;br /&gt;
Eigentlich sei es das Geld, &lt;br /&gt;
jedenfalls sähest du gerne mehr von  der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erzähltest du wüsstest nicht was das bedeute.&lt;br /&gt;
Doch nur eine Phrase über die man sich schon immer freute&lt;br /&gt;
Und dann bereute, als man anfing einzusehen:&lt;br /&gt;
Es würde zwar gehen, &lt;br /&gt;
doch man sei doch schon viel zu bequem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
________________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erzähltest von Nachbarn und halben Bekannten&lt;br /&gt;
Und einer handvoll Verwandten &lt;br /&gt;
fühltest du dich damals verstanden&lt;br /&gt;
Du siehst sie morgens zur Arbeit und abends nach Hause gehen&lt;br /&gt;
Nur musst du doch nicht sie, sondern dich selber verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du heut&apos; daran denkst bist du verwundert&lt;br /&gt;
Wie die Erinnerung verblasst, die Zeit sie verändert&lt;br /&gt;
Ich glaubte zu wissen wovon du erzählst&lt;br /&gt;
Und heut&apos; würd&apos; ich wetten:&lt;br /&gt;
Von nächtlichem Nebel, Umrissen und Silhouetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaubte zu wissen wo dein Problem liegt:-&lt;br /&gt;
Wie das Leben zwar leicht dahinfliegt,&lt;br /&gt;
Doch man selber zu schwer wiegt-:&lt;br /&gt;
Aus Federn und Wünschen wird Hoffen, &lt;br /&gt;
Aus Hoffen wird Planen und Blei.&lt;br /&gt;
Und ganz nebenbei etwas Geschrei, &lt;br /&gt;
etwas Schwarzmalerei, &lt;br /&gt;
Etwas Zweierlei, etwas Schauspielerei&lt;br /&gt;
Und das ganze wiegt Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hättest du so nie erwartet,&lt;br /&gt;
Du könntest doch gar nichts dafür.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-10T22:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3144990/">
    <title>Aphorismen (4)</title>
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    <description>Heisst Leben aus Wünschen Hoffnungen und aus diesen wiederum Pläne werden zu lassen, auf welche zusätzlich Umstände treffen?</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-05T12:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3120870/">
    <title>Eine Erzählung noch ohne Titel; Erstes Kapitel</title>
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    <description>Die Strassen auf denen das Wasser nur noch seicht und gelegentlich im Rinnstein stand, begannen bereits in der Mitte zu trocknen, während sie umso weiter man gen Bürgersteig schaute noch angenehm feucht glänzten. Als könnten sie sich nicht recht entscheiden, als zögen sie in Betracht das es so oder so bald wieder regnen werde, sich die Mühe des Sich-Trocknens demnach nicht lohne, allem voran im November. Einem sehr grauen November der den Vorgang des Trocken-Werdens durch Unentschlossenheit und hohe Luftfeuchtigkeit zäh in die Länge zieht. Ähnlich einer Einsicht, einer aus jener resultierenden Idee welche sich aufgrund von fehlenden Mutes, oder negativer ausgedrückt, aufgrund von Feigheit niemals in die Realität umsetzen lassen wird. Wer aber trägt nun die Schuld an nassen Strassen? Man selbst, der November, die Einsicht, die Luftfeuchtigkeit, die Idee, die Unentschlossenheit oder die Feigheit? Es bleibt doch bei unveränderlich gegebenen Gegebenheiten.	&lt;br /&gt;
Auf eben jenen schrecklich demotivierten Strassen trafen sich zwei Menschen nicht zufällig. Sie waren verabredet, fanden einander abscheulich hübsch und waren doch, nein, wahrscheinlicher deswegen, über alle Maßen unentschlossen. Und das da ihr Rendezvous auf folgende Art und Weise entstanden war:	&lt;br /&gt;
Monsieur wusste um das Interesse das Madame an ihm hatte, denn er hatte schön viele ähnliche Blicke von Damenerhalten, gelegentlich gar provozierend erobert. So hatte er denn gelernt die Verschiedenheit jedes Gesichtes während zwischenmenschlichen Interaktionen abzustreichen und nur eine immer gleiche, stereotype Maske zu erkennen. Eine gefilterte Essenz von der man nur einen Tropfen aus einer Pipette auf einen beliebigen Menschen geben muss, um feststellen zu können welche Art von Interesse dieser Mensch an jemandem hat. Mit mathematischer Genauigkeit konnte Monsieur einzelne Chemikalien und verschiedene Bestandteile unterscheiden, diese zu einer Gleichung aneinanderreihen  und dadurch Inhalte, Zweckmäßigkeiten und Kundgebungen aller Blicke zu denen das menschliche Gesicht im Stande ist differenzieren: Die von Sympathie, Ich bin schon vergeben -Sympathie, Antisympathie und von sexuellem Interesse zeugenden Mimiken. Er war der Meinung es gäbe nur eine handvoll wirklicher Gefühle, vorzugsweise Zutaten genannt, welche es herauszuschmecken gilt, um aus diesen jede andere Form einer Beziehung zwischen zwei Menschen zusammenzumischen. Eine Speise also aus der man verschiedene Ingredienzien herausschmecken kann. Was man nicht exakt herausschmeckt könne man via Ausschlussverfahren abhaken, bis man schlussendlich zu einem eindeutigen Gericht gelangt das man benennen kann. Auch hierbei steht wieder eine mathematische Vorgehensweise zur Verfügung: Von groben Grossen zum feinen Kleinen. Vorspeise, Hauptgang oder Nachtisch, im Sinne von Sympathie, Antisympathie oder Gleichgültigkeit. Suppe, Pudding oder Steak, eine eindeutig zu beantwortende Frage der Konsistenz. Diesen Beispielen folgend fährt man fort bis man zu einem eindeutigen Befund gelangt. Wildhasenfilet im Blätterteig auf Lebkuchensoße. &lt;br /&gt;
In der Eigenart seiner Anschauungen glich sein Inneres seinem Äußeren vorzüglich, denn der Glanz seiner Augen war für den aufmerksamen Beobachter wohl auffälliger als es tiefschwarze, rote oder karierte Augen wären. Trotzdem man seine Augen eindeutig als glänzend bezeichnen musste, stand doch außer Frage das sie auf eine neblige, undurchschaubare Art matt funkelten die einem Autoscheinwerfer unromantisch ähnelten, der noch weit entfernt liegt und durch steten, prasselnden Regen verschwimmt. Seine gesamte Physiognomie setzte nach diesem unauffällig auffälligen Bauplan zusammen. Eine feine Nase die durch einen leichten Hügel in der mittleren Region nicht zu offensichtlich schön war, sondern erst durch diesen minimalen Makel greifbar wurde. An einer einzigen Stelle des Gesichtes, es handelte sich um den linken Mundwinkel, war seine Haut spröde. Der Rest war sauber rasiert und weder zu trocken noch zu gepflegt. Beinahe hätte man denken können das Gesicht sei sorgfältig eingerieben worden, nur die spröde Stelle um den linken Mundwinkel herum sei, ebenso sorgfältig wie selbstverständlich mutwillig, ausgelassen worden. Desgleichen waren die Augenbrauen dieser Person arg offensichtlich ungezupft, doch den Eindruck eines Ausdruckes erweckend. Als wüsste er um die Konsequenzen die das Entfernen des Übergangs von der linken zur rechten Augenbraue mit sich brächte. Als fürchtete er eine allzu offen daliegende Schönheit.&lt;br /&gt;
Madame  schienen diese beinahe nicht vorhandenen Makel, innerhalb seiner ebenso nur beinahe vorhandenen Makellosigkeit zu gefallen, denn sie machten ihr Mut. Sie zog einen Erfolg zumindest in Betracht. Obwohl sie elegant aussah, niemand hätte wohl die Unerschrockenheit sie als hässlich zu bezeichnen, war sie sehr subjektiv hübsch. Zwar ist Attraktivität niemals gesetzmäßig, doch lag in ihrem Falle einen besondere Bandbreite von Meinungen vor. Die einen mochten große Nase, weite, schwarz geschminkte Tiefseeaugen und dicke Lippen nicht, sagten sie sei ihnen gar nicht aufgefallen oder sie hätten sie zwar wahrgenommen, jedoch nicht als schön oder hässlich. Ganz okay, hörte man Leute ebenso oft sagen wie Was? Von wem redest du? Seltener traf sie auf Männer die sie wirklich verehrten, kam dies jedoch vor zählte sie für diese Menschen zumeist zu dem schönsten Dutzend Frauen die sie je gesehen hatten. Eine breite Bandbreite also, die es ihr unmöglich machte ihren eigenen Marktwert einzuschätzen, ein selbstbewusstes Auftreten gleichsam verhinderte. Sie zweifelte an ihrer eigenen Schönheit, wohingegen andere nicht begreifen konnten wie man ein solchen wohl komponiertes Gesicht nicht begehren konnte, man nicht das Verlangen entwickelte über ihre angenehm riechenden Puderwangen zu streicheln oder den Finger sanft über die milchig weichen Lippen dieses perfekt abgestimmten Gemäldes gleiten zu lassen.&lt;br /&gt;
Monsieur zählte zur letzteren Gruppe, zu denen die Ideal und Traumerscheinung dieser Dame hoch achteten. Und so verlief alles auf einem bereits platt- und festgetretenen Weg: Der Herr hatte seine Gleichung aufgestellt, ein Tröpfchen Essenszaufgetragen die ihm sowohl verriet welche Art von Interesse Madame an ihm hatte, als auch feststellen ließ das sie von ihrer eigenen Person alles andere als überzeugt war. Ihr Bewusstsein sagte sie dürfe sich zwar Chancen einrechnen, ohne das die Aussicht jedoch sicher begründet wäre, ganz im Gegensatz zu denen des Herren. Der Gedanke an diese vermeintlichen Chancen konnte lediglich entstehen da sie ein paar wenige Makel an ihm entdeckt hatte, beispielsweise der trockene Mundwinkel, die ungezupften Augenbrauen oder aber die etwas längeren Haare, denen man ansah das er sie weder mutwillig lang wachsen ließe, noch vor kurzem oder überhaupt regelmäßig einen Friseur besuchte, wodurch sie einen Marktwert sinken sah und sich selbst erfolgreiche Aussichten einzurechnen erlaubte. Die Sicht beider Beteiligten war lohnenswert und versprach Bestätigung und Erfahrung, auf einer simplen Basis auf der sich im Nachhinein aufbauen lassen würde. Beide nutzten die ersten, bereits jetzt erkannten Schwächen des jeweils anderen aus. Beiden konnte kein Außenstehender etwas verübeln, nicht einmal sie selber konnten es ja dem anderen verübeln, da dies schon zu diesem Zeitpunkt alles zerstört hätte. Ganz im Gegenteil, man sollte ihnen applaudieren!&lt;br /&gt;
Die Situation lag wie ein offenes Kartenspiel auf einem sehr großen Tisch dar, der keinem der Spielenden ermöglichte die Vorzüge eines offenen Kartenspiels auszunutzen. Im Allgemeinen ist diese offene Spielweise nicht mehr als Bequemlichkeit, denn sein Blatt über Stunden hinweg in den Händen zu halten, fest und sicher verdeckt, kann zu einer anstrengenden Qual werden. Trotz dieser Gegebenheiten herrschte eine allgemeine Unsicherheit vor, auf beiden Seiten, die verstärkt wurde durch die Tatsche das bereits während des Verabredens der Verabredung, via Telefon entstanden, es zu einem Schweigen gekommen war. Kurz nachdem die ersten unabdingbar notwendigen Floskeln und unabdingbar stereotypen Phrasen ausgetauscht waren und sowohl der Ort als auch die Zeit des Treffens feststanden, wusste niemand so recht wie nun weiter vorzugehen war. Sollte man schon auflegen, möglicherweise unhöflich oder uninteressiert erscheinen, trotzdem ja das Ziel des Telefonats erreicht worden war? Sollte man versuchen den Menschen an der anderen Seite der Leitung zum Lachen, zumindest zum Schmunzeln zu bringen und in Betracht ziehen sich wohlmöglich lächerlich zu machen , den Humor des anderen nicht zu treffen oder als unseriös aufzutreten? Und das schon in einer so frühen Phase. Es galt demnach wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen, was logischerweise Zeit in Anspruch nimmt. In diesem Falle entschied Monsieur, das Risiko bereits jetzt einen irreparablen Fehler zu begehen sei zu groß, was ihn, nach einer schweigsamen Überlegungsphase, dazu verleitete das Gespräch mit einer freundlichen Verabschiedung und der Kundgebung von Vorfreude zu beenden. In dieser Reihenfolge, welche er im Nachhinein für falsch bewog und ihn unsicher stimmte, da er davon ausging Madame hätte diese Schwäche in seiner Ausdrucksweise bemerkt. Nach dem Telefongespräch resümierte der Herr indem er sich einredete: Es wurde alles gesagt. Das Treffen steht fest. Die Dame ihrerseits redete sich ein, es sei besser einen lakonischen als einen übertrieben redseligen Menschen sich gegenüber zu haben. Diese Erfahrung hatte sie gemacht. Sie gab lieber wenig Unwichtiges von sich als viel. &lt;br /&gt;
Monsieur wartete auf dem leicht orange angefärbten Bürgersteig auf die seine Verabredeung. Nicht das er es für unangenehm gehalten hätte als Mann zu spät zu kommen, jedoch die Zeitpläne der Buslinien gaben ihm nur die beiden Optionen entweder zu spät oder zu früh zu kommen. Es knurrte ihm der Magen. Als er sie auf dem Rad sich ihm nähern sah, sie wohnte in der Nähe des Treffpunktes, vielleicht ward der Ort aus rein logistischen Gründen auserwählt, bemerkte er wie so oft wie unschön lange Frauenhaare aussehen, werden sie vom Fahrtwind verweht und aus ihrer geplanten, vorbereiteten Form gerissen. Auf der ihm gegenüberliegenden Strassenseite hielt sie an, stieg vom Rad, schloss es ab und lächelte den Menschen an den sie erwartet hatte. Keinen anderen. Dieser Vorgang sah aus,  als ginge er maschinell von statten, ohne auch nur einen Gedanken an das Geschehene verschenkt, oder besser verschwendet zu haben. Demnach war der Eindruck den ihr Lächeln machte ein ebenso maschineller, zwar gut funktionierender, doch lediglich als letzter Teil eines Arbeitsschrittes anzusehender. Ihre Verabredung bemerkte die Studiertheit ihres Verhaltens, ohne sie im Geringsten zu verurteilen. Er sagte sich dreierlei: Erstens dachte er es sei angenehmer ein gut geplantes Schmunzeln zu beobachten, als ein ungeschickt ausschauendes, unvorbereitetes. Zweitens erwartete er ganz einfach nicht mehr. Und drittens hatte er sich ein Ähnliches vorgestellt, fühlte sich in dem Ergebnis seiner Gleichung also bestätigt, was ihm mehr gefiel als positiv überrascht und dabei gleichzeitig enttäuscht zu werden. Er mochte es mehr sich selbst zu gefallen, als es ihm gefiel Gefallen an  anderen zu finden. Dies verhieß ein länger anhaltendes Besitztum zu werden. Ein sowohl gängiges als auch verständliches Verhaltensmuster. 	&lt;br /&gt;
Madame musste ein paar Autos abwarten bevor sie Fahrbahn überqueren konnte. Ein unangenehmer Ausgangspunkt. Beide Beteiligten standen sich, würde man eine den Bürgersteig rechtwinklig treffende Gerade quer über die Fahrbahn ziehen, exakt gegenüber. Sowohl Aufregung als auch Ernüchterung und damit einhergehende Reue passierten das Geschehen augenblicklich. Jedoch verschwanden diese Regungen infolge der Begrüßung jäh.   &lt;br /&gt;
Der Ablauf der Begrüßung stand schon fest, was in Anbetracht der Bedeutung der dieser zukommt nur allzu einleuchtend sein sollte. Monsieur fragte aus einer angemessenen Entfernung heraus Wie geht es dir?. Angemessen war sie daher, da er kurz nach Beendigung des Satzes eine willkommen heißende Umarmung anschliessen konnte, ohne das man ihm entweder schlechte Planung, noch Gezwungen- bzw. verfrüht unangebrachte Ungezwungenheit hätte vorwerfen können.&lt;br /&gt;
Ganz gut. Ich freue mich immer auf Abende wie diese, wirklich. Außerdem war ich schon lange nicht mehr aus., sagte sie noch immer lächelnd, allerdings ohne Vorsatz.&lt;br /&gt;
Schön, ich freue mich auch sehr. Was haben wir denn vor? Freilich hatte er eine Planung des Abends festgelegt, doch wollte er nicht zu führend herüberkommen.&lt;br /&gt;
Ich weiß es nicht. Mir ist es gleich. Vielleicht setzen wir uns erstmal in irgendeinen Laden, es macht schon den ganzen Tag einen Eindruck als könne es jeden Moment zu regnen anfangen, womit sie ausnahmslos recht hatte, denn trotz des vorhergegangenen Regenschauers und des schon etwas vorangeschrittenen Abends war der Himmel noch immer als schwarz identifizierbar. Hinzu kam eine auffällige Art von Wind die man noch nicht als peitschend bezeichnen konnte. Ich bin sehr offen was die Wahl des Lokals angeht. Nur war ich vor einigen Wochen in einer Bar die Schwarzes Schaf hieß, glaube ich. Mir gefiel das Publikum dort nicht und irgendwann wurde ein Besucher schrecklich grob.&lt;br /&gt;
Wir könnten ein wenig durch die Strassen flanieren und uns dann irgendwann entscheiden, wohin wir uns setzen werden.&lt;br /&gt;
Einverstanden, pflichtete Madame ihm bei, wobei sie sich vornahm nicht lange zu fackeln was die Wahl des Etablissements anging. Zum einen bemerkte sie nun da sie vom Fahrrad gestiegen war, erst recht das ihr und vor allem ihre Finger kalt waren, zum anderen wollte sie etwas Alkohol in ihrem Blut spüren, allein um sich leichter beeindrucken zu lassen.            &lt;br /&gt;
Beide bewegten sich auf dem Bürgersteig nebeneinander, miteinander redend, sich kennen lernend. Links von ihnen stets der Rinnstein, dann gelegentliche Gullideckel, als nächstes die Fahrbahn auf denen Autos von Menschen mit Zielen dahinsteuerten, wieder ein Rinnstein, wieder der Bürgersteig auf dem matte Gesichter ihre &#61506;eine vor sich her schleppten. Eingerahmt wurde die gesamte Szenerie durch Häuser auf beiden Seiten des Weges. Die Altstadt durch die sie schlenderten besaß nur kleine Seitenstrassen,  ein Haus reihte sich zumeist nahtlos an das nächste. Von Zeit zu Zeit eine Einfahrt, eine Kneipe, ein Kino oder ein umfunktionierter Kuhstall. Ein Ende der Strasse war nicht abzusehen, denn Lichter funkelten hier und dort und schlichtweg überall. An jeder Hauswand brannte Licht, am Horizont flackerten stecknadelgroße Funken und am Himmel mussten sich Sterne erst durch Regenwolken kämpfen, wodurch nur wenige Planeten sichtbar wurden auf die man hätte ausweichen können. Doch dieser Tatbestand fiel erst gar nicht auf, denn wer schaut schon bei solchem Wetter gen Himmel? Die Frage stellte sich ganz einfach nicht, denn vor einem lag diese Strasse die es hinabzuschlendern galt, auf der Suche nach einer Schenke samt Sitzplätzen. In einer Kneipe sah man durch die teilweise spiegelnden Fenster blickend Menschen mit Jeans, Pullover, Hemd, Rock oder T-Shirt. Männer mit kurzen, Frauen mit langen Haaren. Offen,  zu einer aufwendigen Friseur gebunden oder mit Gel und Wachs sortiert und gebändigt. Auf den Tischen Gläser mit Bier, Wein oder farbig frohen Mischgetränken. Auf den Gesichtern eine Art von Zerstreuung und Amüsement die offensichtlich darlegte, das diese Abende ein Versuch waren über trostlose Verwirrung hinwegzuhelfen. Sie lachten auf eine Weise so ausgelassen, sich so berechnend ablenkend, dass schon jedes Schmunzeln einem bewussten Selbstbetrug glich. Aber man müsste doch nur auf die Augen achten. Diese verzogenen Münder sollen doch nur kaschieren was die Augen herauszuschreien versuchen: Ich kenne dieses Glas Bier, seine Wirkung und meinen Rausch. Dieses Gesicht habe ich schon einmal gesehen oder auch nicht. Allein das ist gleich, denn es ähnelt dem irgendeines Bekannten oder zuvor Gesehenen. Ich kann es auch verschiedensten Eindrücken zusammensetzen: Die Nase Maries, die Wangen meiner Cousine, usw. Darum fehlt es den Augen an Stimmbändern. Sie sind zum Schweigen verurteilt und zum Sehen gezwungen. Genötigt ihre Eindrücke erst durch ein minderwertiges Gehirn verarbeiten zu lassen und durch die Gefühle ihrer Besitzer zu etwas werden zu lassen, das man entweder mag oder nicht. Denn das Auge kennt es schon. Glücklicherweise fehlt es ihnen an Stimmbändern. Themen und Phrasen mithilfe welcher man sich kennen lernt, Sprüche, Höflichkeitsformen und eine bestimmte Sittlichkeit die sich an den Grad des vorangegangenen Alkoholkonsum an anzupassen hat. Dieser oder jener Blick ist nicht bewusst, jedoch unbewusst berechnend und suggestiv. Für den Außenstehenden ist Absicht und Erfolg ersichtlich. Ein verlegenes Lächeln während sich der Kopf ein wenig seitlich und vom Gesprächspartner weg bewegt, ein unverständnisvolles Zusammenziehen der Augenbrauen und Lippen die leicht gespitzt zu drohen scheinen, oder gleichmütig trunkene, gerötete Augen die besagen, einleitende und charmante Schmunzelsätze seien fehl am Platze und von hier an könne man direkter vorgehen. Abende und abendliche Erlebnisse die sich allabendlich wiederholen. Offene Geheimnisse von denen niemand öffentlich zu sprechen wagte, denn wer nimmt sich schon mutwillig Beschäftigung und bereitet sich vorsätzlich Langeweile und Leere? Glücklicherweise nur Wenige            &lt;br /&gt;
Schließlich wurde es doch immer später und die Besucher der Bars und Kneipen offensichtlich immer berauschter.  Es war wohl um die Zeit in der sich Gruppen von Bekannten, nachdem sie sich in ihren Wohnungen getroffen hatten, sich unterhalten, getrunken, gelogen, übertrieben und sich wohlmöglich sogar verliebt hatten, auf die Strassen begaben um etwas zu erleben, wobei dies meist mit Zeit-Totschlagen und dem Ausgehen von Gesprächsstoff gleichzusetzen war. Es war also um die Zeit zu der es all samstagabendlich notwendig wurde das fehlende Interesse an seinen Freunden und die Langeweile die diese offenbarten dadurch auszugleichen, bunte Lichter, laute Musik und durch betörende Flüssigkeiten gesprächig gewordene Fremde auf die Sinne loszulassen. Kurz, es wurde Hilfe von Außen benötigt. Was weder verwunderlich noch verurteilenswert war, da jeder Mensch nur eine begrenzte Anzahl von Erlebnissen, Ideen und Gelüsten ist die dem anderen nach gewisser Zeit bekannt sind, ihn langweilen und daher Gefahr bürgen aus Sympathie und Freundschaft Hass werden zu lassen. In diesem Zustand waren die beiden natürlich noch nicht, was sie verlegen machte. Das Gefühl sie seien ihrer Umwelt gegenüber rückständig entstand und sie müssten dringend aufholen.  So fanden sie sich endlich in einem gut- aber nicht überfüllten Raum wieder, der zum einen nicht stickig oder drückend wirkte, zum anderen den Eindruck machte als seien die beiden nicht das einzige Pärchen das gerade erst im Begriff war sich kennen zu lernen. Solide Voraussetzungen. Ist ganz gemütlich hier, log sie. Ihr war während des Fußmarsches stetig kälter und ihr Verlangen nach einem seichten Rausch immer größer geworden. Doch als schrecklich befand sie ihren Standort ebenso wenig.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Fountain</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-30T20:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fountain.twoday.net/stories/3100037/">
    <title>Blonde Dame</title>
    <link>http://fountain.twoday.net/stories/3100037/</link>
    <description>Ein Raum war dicht gefüllt mit Menschen. Alle vier Wände des kleinen Cafés waren verglast. An jeder Wand jeweils acht halbgroße Fenster, nur wenige waren geöffnet, doch es herrschte allgemeines Rauchverbot und die Luft war, den Verhältnissen entsprechend, in Ordnung. Es fanden zwölf unterschiedlich große Tische in dem ca. vierzig Quadratmeter kleinen Raum Platz.  Neben Tischen, Fenstern, Gästen und Kellnern waren eine Theke in der rechten Ecke des Cafés und Stühle im gesamten Raume verteilt: Grob geschätzt dreißig Sitzgelegenheiten  die beinahe komplett besetzt waren.&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Parteien die das dutzend Tische umringten, waren nicht allzu unterschiedlich, was an der Reputation des Ladens lag, welcher zumeist ein bestimmtes, sozusagen ausgewähltes Aussehen von Menschen herausfilterte und anzog. Faktoren waren die Preise der Produkte und der äußere Eindruck: Fliesen, die Gestaltung der Decke und sich auf den Tischen befindliches Accessoire: Kerzen und wiederum bewusst filternde Zeitschriften. Nur wenige Fremdkörper in Form von Gästen schienen sich in dieser Komposition verirrt zu haben. Sie fielen heraus und hatten in einer Ecke des Raumes Platz genommen, in der sie sich von den anderen Gästen abgesondert hatten und eine Art Geschwulst bildeten die eitrig zu platzen drohte. Ihre Kleidung war auf den ersten Blick billiger und auf den zweiten weniger abgestimmt als die der Anderen. Die bevorzugten Farben von Oberteilen und Kopfbedeckungen stimmten nicht in dem Maße mit den schwarz-weiß karierten Fliesen überein, wie es die Oberteile und Kopfbedeckungen aller anderen Gäste taten. Sie tranken dieselben Getränke, was jedoch ausschließlich auf die eingeschränkte Auswahl der Karte zurückzuführen war.&lt;br /&gt;
Durch die ebenfalls verglaste Eingangstür trat eine junge Dame ein. Sie schien dieses Café regelmäßig zu besuchen, da sie von fünf bis sechs Bekannten und von einem Kellner begrüßt wurde. Blonde offene Haare fielen leicht über Schultern und Stirn. Kleine Augen die durch die gerade von der Stirn hinunterfallenden Haare noch kleiner und beinahe nicht mehr erkennbar wirkten. Doch machte dieser Zug etwas immens Feines und Zartes her. Ein kindlicher Glanz strahlte aus den auffällig unauffälligen Augen. Auf diese Art und Weise glich ihr Gesicht einem auf unsicheren Füssen stehenden Gebilde, vielleicht einem Kartenhaus, schön anzusehen  ja erst aufgrund seiner gefährdeten Statik zu etwas Schönem werdend  jedoch die Gefahr bergend durch einen einzigen Windstoss auseinander gerissen zu werden. Schon ein Seitenscheitel hätte alles Bewundernswerte aus ihrer Miene geraubt. Wie hätte erst eine größere Nase sie entstellt? Doch so wie es nun einmal war, passte sich die reine Komposition ihres Antlitzes ideal der technisch einwandfreien Komposition des Raumes an. Nachdem Freunde und/oder Bekannte begrüßt waren, setzte sie sich an einen eigentlich bereits gedrängten Tisch. Gegenüber des Geschwulstes. Wäre der Raum leerer und die Sicht auf den gegenüberliegenden Tisch gegeben gewesen, hätte sie niemals auf diesem Stuhl Platz genommen, die Augen direkt auf den schäbigen Fleck dieses Porträts gerichtet. Doch sie wurde nicht gewarnt und so oder so war der Raum gefüllt und der Blick auf den Eiterklecks nicht gegeben. Nur gelegentlich. Selten. Sie dachte: Diese Leute sind mir widerlich und ich möchte das sie verschwinden.&lt;br /&gt;
Durch die Tür trat ein weiterer Besucher ein. Dieser wiederum machte sich gut auf diesem Bilde. Nahtlos verschmolz er und die frisch aufgetragene Ölfarbe trocknete blitzschnell, denn schon nach wenigen Sekunden fiel niemandem mehr störend glänzende Feuchtigkeit auf. Dem ersten Eindruck nach zu urteilen hatte wohl jeder Halbstammgast erwartet der Eingetretene sei wohl bekannt und es sei nichts weiter als ein Zufall, das man ihm noch nie begegnet sei, oder er einem noch nie aufgefallen war. Denn er war hübsch und wäre er eingebildet, man verzöge es ihm augenblicklich. In diesem Falle hätte man  nicht einmal von Arroganz reden dürfen, denn bezeichnete er sich als schöner als die meisten anderen, wäre  dies einzig und allein zutreffend gewesen. Völlig objektiv. Wie auch immer der werte Leser Attraktivität definieren mag, dieser Eingetretene erfüllte Ihre Kriterien individuell. &lt;br /&gt;
Es ging ein Raunen durch den Raum, denn die Gäste mit Blick auf die Eingangstür hatten die Kunde des hübschen Eingetretenen weitergegeben und nicht wenige drehten sich hieraufhin um, um sich ihr eigenes Bild innerhalb dieses Bildes zu machen. Die gefilterte, gewissermaßen artgemäße Menge war sich einig und ein Beschluss stand fest: Er ist willkommen, ja sogar mehr als das. &lt;br /&gt;
Er bestellte einen Tee an der Theke, wartete bis sein Getränk bereit war, nahm es in die Hand und bewegte sich festen Schrittes Richtung Eitergeschwulst. Auch er begrüßte und nahm Platz. Aus dem vorhergegangenen Raunen wurde eine stille Heimlichkeit, ein nur noch dumpfes Geräusch das Empörung auszudrücken schien darüber, dass der hübsche Eingetretene tatsächlich ein Teil des Tumors sein sollte. Der Großteil der Gäste begann nun  seine Schönheit und die anfängliche Überraschtheit herunterzuspielen. Jedoch die blonde Dame kämpfte. Verwirrung machte sich breit, ein Wirrsal zwischen prinzipientreuer und erschütterter, erregter Bewegung. Er saß eindeutig am falschen Tische, doch der erste Eindruck war geblieben, seinem Auftreten war nichts Negatives abzugewinnen, außer der Tatsache das er am falschen Tische saß.&lt;br /&gt;
Sein Stuhl stand dem der blonden Dame gegenüber, sein Gesicht schaute demnach ebenfalls gen Madame. Ihr fiel es schwer ihn zu beobachten, um Fehler in seinem Verhalten - Grobheiten oder Liiertheit - festzustellen, da sie wie bereits erwähnt nur selten einen Blick auf ihn erhaschen konnte. Der erste Blick war beruhigend, sein Benehmen tadellos und seine Gestik in Ordnung. Der zweite Blick war ergreifend, denn der Ausdruck seines Gesichts trug Pathos, was ihrerseits zu der Annahme führte, er fühle sich unwohl in dieser eitrigen Gesellschaft. Selbstverständlich ein Irrglaube, da es sich um nahe stehende Freunde handelte. Der dritte Blick wurde seinerseits erwidert und beantwortete gleichermaßen ihre Frage auf vermeintliches Interesse seiner Person ihr gegenüber. Abermalig wiederholte sich dieser Vorgang, jedoch war sich die Dame nicht sicher ob sie sich freuen, oder traurig über die Gesellschaft des Herrn sein sollte, da sie sich ein Zusammensein mit diesen Menschen nicht vorstellen konnte. Ganz im Gegenteil gefiel ihr die Vorstellung des Zusammenseins mit ihm. Einige wenige Male lächelten sie sich sogar gegenseitig an. Ein solider, feststehender Tatbestand, unweigerlich.&lt;br /&gt;
Worüber an ihrem Tische gesprochen wurde wusste er ebenso wenig, wie sie wusste was das Gesprächsthema seines Tisches war, jedenfalls äußerten einige Freunde der Dame die Absicht, den Laden zu verlassen und irgendetwas anderes zu tun. Sie standen auf und verließen den verglasten Raum.</description>
    <dc:creator>Fountain</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Fountain</dc:rights>
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