Donnerstag, 6. September 2007

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Wenn ich trinke, ist der erste Gedanke, der mir kommt, während ich langsam den Rausch sich nähern fühle, der, dass ich mein Leben hasse. Das ist unbegründet und sehr unreflektiert. Meist Worte, die unbewusst in mir auftauchen und dann trotz allem da sind. Eine Stuinde später denke ich: Würde ich an jedem Abend eine Flacsche Wein trinken, erweiterte sich mein Freundeskreis in kürzester Zet ungemein, denn ich könnte plauschen.
Ja, in diesem Zustand kann ich mich zeigen. In diesem Zustand kann ich mich den Blicken anderer aussetzen. Und: Alles was ich sehe sind Blicke, meine oder ihre. Das Wort "Blick" ist ein unheimlich unterschätztes, denn definiert sich nicht grundlegend alles durch diese einsame Silbe? Einverstanden, diese Universalität ist übertrieben. Auch blinde Menschen denken und definieren, aber der subjektive Stuss meines Geredes ist mir momentan einzigartig egal. Egal ist mir auch, dass die Fähigkeit des Plauschens, die ich Rotwein trinkend angeblich erlerne und so benenne, viel eher eine Sehnsucht und ein Vermissen ist.
Jetzt habe ich das Wort gefunden, das beide Absätze zusammenfasst: Suche.

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